Asbestgutachten
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Asbestgutachten – Risikofreiheit für Ihre Immobilie
Ältere Gebäude bergen häufig versteckte Gefahren: Asbest und künstliche Mineralfasern (KMF), können die Gesundheit beeinträchtigen. Gerade vor Abriss, Sanierung oder Kauf lohnt sich eine fachgerechte Schadstoffanalyse – damit Sie Sicherheit gewinnen statt Risiko eingehen.
Als staatlich geprüfte Sachverständige gemäß TRGS 519 und TÜV-geprüfte Sachkundige nach TRGS 521 führen wir für Sie eine gründliche Gebäudebesichtigung durch, identifizieren verdächtige Bereiche, organisieren Probenahmen und Laboranalysen und erstellen ein qualifiziertes Gutachten. Dieses dient Ihnen als solide Grundlage für Sanierung, Verkäufe oder behördliche Nachweise.
Unsere Leistungen im Überblick
Besichtigung & Identifikation gefährdeter Baustoffe:
systematische Sichtprüfung zur Erkennung möglicher Schadstoffquellen.
Laboranalyse & Gutachtenerstellung:
Akkreditierte Partnerlabore untersuchen Proben auf Asbest und KMF – anschließend erhalten Sie nachvollziehbaren Bericht mit Handlungsempfehlung.
Schadstoffprüfungen bei Fertighäusern:
Besonders bei älteren Fertigbauten sind Holzschutzmittel, Formaldehyd oder Radon häufige Risiken – wir bieten spezielle Gutachten dafür.
Warum sich das lohnt
Versteckte Belastungen
können enorme Kosten verursachen: Sanierung, Entsorgung oder Gesundheitsfolgen.
Banken und Versicherungen
fordern bei Finanzierungen oft ein Schadstoffgutachten.
Ein qualifiziertes Gutachten
bietet Rechts- und Planungssicherheit, ob bei Kauf, Verkauf, Rückbau oder Sanierung.
Kosten pro Probe: 169,- Euro (+ 25,- Euro Entnahmekosten)
Ihre Meinung ist uns wichtig!
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Gern stehen wir Ihnen bei allen Fragen rund um unsere Gutachten und unsere Tätigkeiten zur Verfügung.
Nutzen Sie hierfür gern einen der angegebenen Kanäle.
Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden.
Oder rufen Sie uns doch gern einfach an.
Häufig gestellte Fragen:
Welche Gefahren gibt es bei Asbest?
Asbest zählt zu den gefährlichsten Baustoffen, die je in der Bauindustrie verwendet wurden.
Das Problem: Solange Asbest unbeschädigt und fest gebunden ist, stellt er oft keine unmittelbare Gefahr dar. Wird das Material jedoch bearbeitet, beschädigt, gebohrt, gesägt, abgerissen oder gealtert, gelangen feinste Asbestfasern in die Luft – und genau diese sind das Risiko.
Die Fasern sind mikroskopisch klein, langlebig und lungengängig. Gelangen sie beim Einatmen in die Atemwege, können sie sich dort festsetzen und dauerhafte Entzündungen verursachen.
Die Gefährdung ist tückisch, da die Gesundheitsschäden oft erst Jahrzehnte nach der Exposition auftreten.
Zu den typischen Asbest-bedingten Krankheiten zählen:
- Asbestose (vernarbende Lungenfibrose durch Faserablagerungen)
- Lungenkrebs
- Kehlkopfkrebs
- Mesotheliom (bösartiger Tumor des Lungen- oder Bauchfells – gilt als typische Asbesterkrankung)
Auch geringfügige Faserfreisetzungen, z. B. bei Renovierungsarbeiten in älteren Gebäuden, können bereits zu kritischen Belastungen führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Asbest seit Jahren als eindeutig krebserregend ein – es gibt keinen sicheren Schwellenwert.
Deshalb gilt in Deutschland seit 1993 ein vollständiges Asbestverbot. Trotzdem finden sich asbesthaltige Baustoffe noch heute in Millionen älterer Gebäude – etwa in:
- Dachplatten und Fassadenverkleidungen (Eternit)
- Bodenbelägen (Floor-Flex-Platten, Kleber)
- Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern
- Dichtungsschnüren, Nachtspeicheröfen und Lüftungsrohren
Die Gefahren liegen also nicht in der Vergangenheit, sondern oft direkt in den Wänden unserer Bestandsbauten. Daher ist vor Abriss, Sanierung oder Modernisierung eine VDI-6202-konforme Asbesterkundung Pflicht – um Arbeiter, Bewohner und Umwelt zuverlässig zu schützen.
Welche Gebäude sind besonders risikobehaftet?
Gebäude aus den 1950er bis 1980er Jahren haben häufig Asbestbelastungen. Auch Fertighäuser dieser Zeit sind oft betroffen. Eine Prüfung empfiehlt sich deshalb dringend im Vorfeld.
Müssen alle Räume untersucht werden?
Nicht zwingend. Es wird eine strategische Stichprobenbeprobung nach Risikogebieten vorgenommen (z. B. Dachboden, Keller, technische Installationen). Auf Basis der Ergebnisse kann eine weiterführende Prüfung empfohlen werden.
Welche Schadstoffe können zusätzlich zur Asbestanalyse geprüft werden?
Neben Asbest analysieren wir auch Formaldehyd, Holzschutzmittel (z. B. PCP, Lindan), Radon und andere Innenraumschadstoffe wie VOC („flüchtige organische Verbindungen“) in einem separaten Gutachten.
Ist das Gutachten bei Behörden oder Käufern anerkannt?
Ja – wenn es durch einen staatlich geprüften Sachverständigen durchgeführt wird und die Probenanalyse in einem akkreditierten Labor erfolgte. Dann ist es im Rahmen von Sanierung, Verkauf oder Abriss in der Regel verwertbar.
Wie lange dauert die Erstellung und wann bekomme ich das Ergebnis?
Nach Beprobung liegt die Laborlaufzeit typischerweise bei ca. 5 Tagen, und Sie erhalten das Gutachten in der Regel innerhalb kurzer Zeit danach – abhängig vom Umfang.
Was passiert bei einem positiven Befund (z. B. Asbest gefunden)?
Sie bekommen eine Handlungsempfehlung zur sicheren Bewältigung: Kennzeichnung,. Ohne Gutachten könnten erhebliche Haftungs- und Kostenrisiken entstehen – von den massiven Gesundheitsrisiken einmal abgesehen.
Kann dieses Gutachten auch beim Kauf einer Immobilie helfen?
Ja – vor Kauf einer gebrauchten Immobilie empfehlen wir eine Schadstoffanalyse, um versteckte Sanierungskosten und Gesundheitsrisiken transparent zu machen und Ihre Verhandlungsposition zu stärken.